Der smart fortwo ist seit Frühjahr 2007 in der zweiten Fahrzeuggeneration
auf dem Markt. Er steht klar in der Tradition seines Vorgängers und
schreibt die faszinierende smart Geschichte fort. Weiterhin stehen die Kernwerte
der Marke wie Innovation, Funktionalität und Lebensfreude im Mittelpunkt
des Autos, das für viele smart Fahrer eine Art automobile
Unabhängigkeitserklärung darstellt. Anders Sundt Jensen, verantwortlich
für die Marke smart: "Der neue fortwo ist noch komfortabler, agiler,
sicherer und umweltfreundlicher als sein erfolg-reicher Vorgänger es
bereits war. Dabei überzeugt der neue fortwo unsere smart-begeisterten
Kunden nicht nur als lifestyleorientiertes Fahrzeug, sondern auch durch seine
einzigartige Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit."
Optischer Trendsetter mit neuen Ideen
Der smart fortwo ist ein ganz neues, intelligentes Konzept automobiler
Individualität und zeigt dies auch formal durch eine frische,
jugendlich-moderne, dabei aber anspruchsvolle Designsprache. Mit
ungewöhnlichen Ideen und ohne automobile Vorbilder gestaltet, an denen
sich die Designer hätten orientieren können, wurde der Zweisitzer
zum optischen Trendsetter und hat damit eine eigene Klasse gegründet.
Der smart wurde so in den letzten zehn Jahren zu einer automobilen Ikone
und vereint die verschiedensten Anforderungen an Funktion, Ästhetik
und Sicherheitstechnologie zu etwas ganz Neuem. Das Ergebnis ist ein mutiges
Design, das selbstbewusst konstruktive Elemente wie die tridion-Sicherheitszelle
zum signifikanten Bestandteil der Form-gestaltung macht. Eindeutiger lässt
sich die Grundregel des Designs - dass die Form der Funktion zu folgen hat
- nicht anwenden. Ein weiteres Merkmal ist der erstmals konsequent in Serie
umgesetzte Materialmix aus hartem Kern (tridion) und flexibler,
alltagsfreundlicher Schale mit thermoplastischen Bodypanels. So setzte smart
ganz eigene Akzente und wirkt allein durch seine Form sympathisch, ohne es
an Ernsthaftigkeit fehlen zu lassen.
Sicherheit - harte Schale für die
Insassen
Der smart fortwo gilt als Trendsetter bei der Sicherheitsausstattung von
Kleinwagen. Nach dem Prinzip einer harten Nussschale schützt seine
tridion-Sicherheitszelle die Insassen. Damit erfüllt der smart fortwo
die extrem strengen Standards von Mercedes-Benz Cars. Er entspricht
außerdem den Vorgaben von Euro-NCAP und den amerikanischen
Crashbestimmungen. Zur Grundausstattung des smart fortwo gehören
serienmäßig Fullsize-Airbags für Fahrer und Beifahrer sowie
Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer. Optional erhältlich sind
Head-Thorax-Seitenairbags. Ebenfalls serienmäßig ist esp®,
das in vielen anderen Kleinwagen nicht einmal gegen Aufpreis zu haben ist.
Integriert ins esp® sind ein Anfahrassistent und das Antiblockiersystem
abs. Ein hydraulischer Bremsassistent gehört ebenfalls zum Serienumfang.
Komfortables Schalten
serienmäßig
Der smart fortwo ist serienmäßig mit einem automatisierten manuellen
Fünfganggetriebe (softip) ausgestattet. Das bedeutet: Es gibt kein
Kupplungspedal. Zum Hochschalten muss der Schalthebel auf der Mittelkonsole
kurz nach vorne gedrückt werden, wird er nach hinten gezogen, wechselt
das Getriebe in einen niedrigeren Gang. Die Version passion verfügt
serienmäßig über das automatische Schaltprogramm softouch,
das auf Knopfdruck am Schaltknauf von der manuellen Schaltfunktion (softip)
auf ein automatisches Schaltprogramm (softouch) umschaltet. Auf Wunsch kann
der Kunde auch optional über Schaltwippen am Lenkrad schalten.
smart bietet mit Diesel-Variante aktuellen
CO2 -Champion
Im Heck des smart fortwo arbeiten modernste, kompakte Dreizylinder-Benzin-motoren
mit einem Hubraum von 999 Kubikzentimetern. Zur Auswahl stehen in Westeuropa
derzeit zwei Varianten mit Saugmotor und mhd-(micro hybrid drive)- Technologie,
mit 45 bzw. 52 kW (61 bzw. 71 PS) sowie ein aufgeladener Turbomotor mit 62
kW (84 PS). Ein Dreizylinder-Turbomotor ist auch Herzstück des smart
fortwo BRABUS mit 72 kW (98 PS). Darüber hinaus hat die Marke mit der
Dieselvariante smart fortwo cdi den weltweiten CO2-Champion im Angebot. Der
33 kW/45 PS starke Zweisitzer verbraucht durchschnittlich 3,3 Liter pro 100
Kilometer (NEFZ) und kommt so ohne Tankstopp rund 1000 Kilometer weit. Dies
wurde bei einer von der italienischen Automobilzeitschrift "Quattroruote"
durchgeführten Verbrauchsfahrt über 1000 km zwischen Rom und Salzburg
bestätigt. Mit 88 Gramm pro Kilometer hat er die weltweit niedrigsten
CO2-Emissionen! Um die CO2-Emissionen mit Benzinmotor weiter zu vermindern,
bietet smart seit Herbst 2007 in Europa außerdem den smart fortwo mhd
(micro hybrid drive) auch mit intelligentem Start-Stopp-System für das
52 kW/71 PS-Benzinmodell an. Es stellt den Motor automatisch ab, sobald eine
Geschwindigkeit von 8 km/h unter-schritten und die Bremse betätigt wird.
Nimmt der Fahrer den Fuß von der Bremse, startet der Motor wieder.
Der Normverbrauch verringert sich damit von 4,7 Litern pro 100 Kilometer
um etwa 0,4 Liter auf rund 4,3 Liter pro 100 Kilometer. Der durchschnittliche
CO2-Ausstoß sinkt von 112 Gramm auf 103 Gramm pro Kilometer.
Ab Oktober 2008 erhalten sowohl der smart fortwo mit 52 kW/71 PS als auch
die Benzinausführung mit 45 kW/61 PS das intelligente und komfortable
Start-Stopp-System serienmäßig. Ende 2007 hat smart zudem in London
ein Pilotprojekt mit dem smart fortwo electric drive gestartet. Gemeinsam
mit ausgewählten Kunden testet smart dort 100 Fahrzeuge mit Elektroantrieb,
um Erfahrungen aus einem realen Fahrzeug-einsatz zu sammeln. Denn Elektroantriebe
sind besonders leise, hoch effizient und lokal emissionsfrei. Als
Null-Emissions-Automobil genießt der smart fortwo electric drive
Steuervorteile und ist von lokalen Restriktionen befreit - wie zum Beispiel
von der Congestion Charge (Citymaut) in der englischen Hauptstadt. Das macht
ihn vor allem in urbanen Ballungszentren zur interessanten und
umwelt-freundlichen Alternative. Für die Serie ist ein elektrisch
angetriebener smart noch in der aktuellen Generation als Batteriefahrzeug
mit Lithium-Ionen-Technik für 2010 geplant. Gegenüber anderen
Batteriearten bietet die Lithium-Ionen-Technik entscheidende Vorteile, darunter
sehr kompakte Abmessungen, eine deutlich höhere Leistungsfähigkeit,
eine lange Lebensdauer und hohe Zuverlässigkeit.
Ausgezeichnet für Klimafreundlichkeit und
Sparsamkeit
Der Umweltschutz ist als fester Bestandteil in alle Tätigkeitsfelder
der Marke smart integriert. Dies betrifft nicht nur die Produktionsstätte
in Hambach. Dies gilt auch für den smart fortwo selbst: von der Entwicklung
und Produktion des Fahrzeugs bis zur Nutzung und seiner späteren
Wiederverwertung. Die Spitzenstellung des smart fortwo in Sachen
Umweltfreundlichkeit hat das international renommierte Umwelt-Institut
"Öko-Trend" anerkannt und ihm das begehrte Auto-Umwelt-Zertifikat verliehen.
Darüber hinaus wurde der smart fortwo mit dem ÖkoGlobe eines der
großen Versicherer Deutschlands ausgezeichnet. Zusätzlich haben
mehrere renommierte Fachzeitschriften dem innnovativen Zweisitzer beispiellose
Sparsamkeit und Umweltfreundlichkeit attestiert. Sie kamen einhellig und
unabhängig voneinander zu dem Ergebnis: Keiner fährt preiswerter.
Produktion - europäisches Musterwerk in
Hambach
Der smart fortwo entsteht in einem eigens für ihn errichteten Werk im
französischen Hambach - ein deutliches Bekenntnis zum Standort Europa.
Das smart Werk, auch smartville genannt, nahm 1997 seine Produktion auf.
Systempartner, die auf dem Gelände angesiedelt sind, liefern zum Teil
vorgefertigte Module direkt an das Montageband. Teilweise bauen sie ihre
vorgefertigten Baugruppen selbst in den smart ein. Der Transport- und
Logistikaufwand wurde so auf ein Minimum reduziert. Flexibilität, just
in time und minimale Lieferfristen auf allen Ebenen zählen zu den Faktoren,
die bis heute beispielhaft sind. Dadurch kann der smart fortwo hier in nur
etwa drei Stunden montiert werden.
Erfolgsgeschichte - zehn Jahre smart fortwo
Bereits zu Beginn der 70er-Jahre hatten sich die
Entwickler von Mercedes-Benz mit dem "Auto der Zukunft" beschäftigt
und neue, revolutionäre Wege angedacht, die schließlich zum Konzept
eines superkompakten Automobils mit zweieinhalb Meter Länge führten.
Einige Zeit verging, bis das wegweisende Sicherheits-konzept entwickelt war,
das es erlaubte, Mercedes-typisch hohe Sicherheit in einem extrem kurzen
Automobil zu verwirklichen. 1989 erklärte Nicolas G. Hayek, der Erfinder
der Swatch-Uhr, dass er ein kleines Stadtauto auf den Markt bringen wolle.
Um diese Idee erfolgreich umzusetzen, wandte sich Hayek an Mercedes-Benz
als erfahrenen Partner. Beide zusammen gründeten die Micro Compact Car
AG mit Sitz im schweizerischen Biel. Schließlich feierte das smart
city coupé 1997 seine Weltpremiere auf der Internationalen
Automobilausstellung in Frankfurt. Produktion und Verkauf liefen 1998 an.
Im selben Jahr wurde smart eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der
Daimler-Benz AG (heute Daimler AG). |
Weitere Modelle und Baureihen
In den folgenden Jahren brachte die Marke smart die Sportwagen smart roadster
und smart roadster coupé (2003) sowie den viersitzigen smart forfour
(2004) auf den Markt. Nach der Entscheidung, Ende 2005 die Produktion des
smart roadster und Mitte 2006 die des smart forfour einzustellen, konzentriert
sich smart vollständig auf den smart fortwo. Ihre Kreativkraft bewies
die innovative Automobilmarke immer wieder mit besonderen Fahrzeugmodellen.
Dazu zählen unter anderem 2002 der smart crossblade, der auf Türen,
Dach und Windschutzscheibe verzichtete, oder 2005 der Showcar smart crosstown
mit einem zukunftsweisenden Hybridantrieb. Zehn Jahre, nachdem die ersten
Vorserienfahrzeuge vom Band gerollt sind, kam 2007 der neue smart fortwo
auf den Markt, der auf den Stärken des visionären Klassikers aufbaut
und seine Tugenden weiter profiliert.
Bereits heute ein Klassiker
Dass der smart fortwo mit einzigartigem Charakter trotz seiner Jugend bereits
zu den automobilen Klassikern gezählt werden muss, ist unstrittig. Denn
als einziges Fahrzeug fand ein smart fortwo noch zur Zeit seiner Serienfertigung
bereits im Jahr 2002 als "Design-Zeitzeichen für die letzte Dekade des
vergangenen Jahrtausends" Eingang in die ständige Sammlung des
welt-berühmten Museum of Modern Art in New York. |