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Juan Manuel Fangio und der Lancia D24 wurden in Mexiko zur Legende Lancia beendete die 53er Carrera Panamericana mit einem Dreifachsieg |
Legendärer SiegAm 23. November jährt sich zum 50. Mal einer der größten Triumphe in der Geschichte des internationalen Motorsports
Für die Fahrer wurde es mitunter zum Himmelfahrtskommando. Auch Lancia musste diese tragische Erfahrung machen: Felice Bonetto, der nur drei Monate zuvor im Lancia D23 beim großen Preis von Lissabon vor Stirling Moss triumphiert hatte, verunglückte tödlich. Dieser Unfall überschattete den Dreifachsieg der Scuderia Lancia, einem der erfolgreichsten Rennställe der 50er Jahre. Und doch glänzt die sportliche Leistung der Scuderia Lancia noch heute. Juan Manuel Fangio (Platz 1), Piero Taruffi (Platz 2) und Eugenio Castellotti (Platz 3) schrieben mit ihren Lancia D24 Motorsportgeschichte. Dieser offene Sportwagen basiert auf dem 217 PS bis 240 PS starken Lancia D20, einem formschönen Coupé, mit dem Lancia 1953 unter anderem die Targa Florio gewann. Für das atemberaubende Design zeichnete Pinin Farina verantwortlich. Weiterentwickelt zum Spider, entstand aus dem D20 der offene Lancia D23 (217 PS). Beide Rennwagen, der Lancia D20 und D23, wurden 1953 gefertigt. In der Rekordzeit von nur zwei Monaten baute die Scuderia Lancia dann im selben Jahr den Lancia D24 auf. Der je nach Einsatzanforderungen bis zu 305 PS starke und damit 290 km/h schnelle Sportspider gilt heute als einer der großartigsten Rennwagen aller Zeiten. Mit ihm gewann Lancia nicht nur die Carrera Panamericana, sondern ebenfalls so legendäre Rennen wie die Targa Florio oder die Mille Miglia. Insgesamt fünf Lancia D24 wurden produziert, zwei von ihnen gibt es noch heute. Einer von ihnen parkt im Turiner Automobilmuseum; auch 2003 umgibt ihn die Aura einer ruhmreichen Vergangenheit.
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