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CHRYSLER GROUP Reduzierung der Belegschaft um 13.000 Mitarbeiter; Stilllegung des Werkes in Newark; Streichung von Schichten; Reduktion der Gesamtkapazität um 400.000 Einheiten Verändertes Geschäftsmodell zielt auf langfristige Wettbewerbsfähigkeit durch stärkeren Fokus auf verbrauchsgünstige Fahrzeuge; Ausweitung des internationalen Geschäfts und Partnerschaften 2.3 (US $ 3) Mrd. Investitionen in Antriebstrang führen zu verbrauchsgünstigerer Produktpalette DaimlerChrysler prüft weitere strategische Optionen mit Partnern
2.3 billion ($3 billion) powertrain investment leads to more fuel-efficient line-up DaimlerChrysler is looking into further strategic options with partners |
Chrysler Group "Recovery and Transformation Plan": Rückkehr in Gewinnzone und Anpassung des GeschäftsmodellsAuburn Hills - Die Chrysler Group hat heute ihren auf drei Jahre ausgelegten "Recovery and Transformation Plan" vorgestellt. Das Programm soll die Rückkehr in die Gewinnzone bis zum Jahr 2008 ermöglichen und langfristig das Geschäftsmodell ändern. Es sieht eine Verringerung der Belegschaft bis 2009 um 13.000 Mitarbeiter vor. Chrysler Group President & CEO Tom LaSorda erläuterte das Programm anlässlich der DaimlerChrysler Jahrespressekonferenz in Auburn Hills, Michigan. Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der DaimlerChrysler AG: "Das Chrysler-Team hat einen umfassenden 'Recovery and Transformation Plan' erarbeitet und dabei alle Ressourcen von DaimlerChrysler genutzt. Um das vorgestellte Programm zu unterstützen und zu beschleunigen, prüfen wir weitere strategische Optionen, die über die erwähnten Kooperationen und Partnerschaften hinausgehen. Dabei schließen wir keine Option aus. Unser Ziel ist, die bestmögliche Lösung für die Chrysler Group wie auch für DaimlerChrysler zu finden." Mit dem "Recovery & Transformation Plan" soll hauptsächlich durch eine Reduzierung der Kosten eine Rückkehr in die Gewinnzone erreicht werden. Der Plan ist so angelegt, dass damit auch mögliche unvorhersehbare Marktentwicklungen kompensiert werden können. Er sieht ergebnisverbessernde Maßnahmen in Höhe von 3,5 (US $ 4,5) Mrd. bzw. eine Umsatzrendite in Höhe von 2,5 Prozent im Jahr 2009 vor. LaSorda: "Der Plan beinhaltet zwei Bestandteile. Zum einen muss die Chrysler Group ihre Wettbewerbsposition im nordamerikanischen Markt stärken. Unser langfristiger Erfolg wird jedoch von unserer Fähigkeit abhängen, unsere Organisation so zu verändern, dass wir langfristig eine nachhaltige Profitabilität sicherstellen können." Das Programm wird unterstützt durch Investitionen in Höhe von 2.3 (US $ 3) Mrd. in neue Motoren, Getriebe und Achsen. Diese bilden die Voraussetzungen für die Produktoffensive mit mehr als 20 neuen und 13 modellgepflegten Fahrzeugen bis zum Jahr 2009. "Recovery Plan" Der "Recovery Plan" zielt darauf, die Profitabilität der Chrysler Group durch eine Kombination von umsatzsteigernden und kostensenkenden Maßnahmen zu erreichen. Seine wesentlichen Elemente sind: Maßnahmen auf der Umsatzseite
Material- und Fixkosten
Kapazität und Effizienz
Auswirkungen auf die Belegschaft
Wie LaSorda ausführte, ergänzten diese Maßnahmen die seit dem Jahr 2001 umgesetzten umfangreichen Restrukturierungsmaßnahmen: 16 Fabriken wurden geschlossen, stillgelegt oder verkauft (fünf Montage- und 11 Komponentenwerke), und die Zahl der Beschäftigten wurde um ein Drittel verringert. Für die "Recovery" Maßnahmen fallen, beginnend im Jahr 2007, Restrukturierungsaufwendungen von bis zu 1 (US $ 1,3) Mrd. Der Liquiditätsabfluss im Jahr 2007 wird voraussichtlich 800 Mio. (US $ 1Mrd.) betragen; der Restbetrag wird in den darauffolgenden zwei Jahren anfallen. Weiterhin wird die Chrysler Group die Händler-bestände an die Nachfrage anpassen; daraus werden weitere Belastungen in Höhe von 230 (US $ 300) Mio. im Jahr 2007 entstehen. "Transformation" - Veränderung des Geschäftsmodells Kernbestandteil der Veränderung des Geschäftsmodells ist eine höhere globale Präsenz und eine Veränderung des Produktmixes hin zu kleineren und verbrauchsärmeren Fahrzeugen. Gegenwärtig erwirtschaftet die Chrysler Group rund 90 Prozent ihres Umsatzes in Nordamerika. Schwerpunkt ihres Produktportfolios sind traditionell Minivans, Pickup-Trucks und Geländewagen. "Dies waren die Stärken der Chrysler Group" sagte LaSorda, "aber die Spielregeln des Marktes haben sich verändert. Hohe Kraftstoffpreise und andere Marktverwerfungen haben eine Veränderung des Nachfrageverhaltens hin zu kleineren kraftstoffsparenden Fahrzeugen ausgelöst. Wir müssen strategische Anpassungen vornehmen, um auf unseren historischen Stärken aufzubauen, ohne uns jedoch so auf sie zu verlassen, dass uns daraus Wettbewerbsnachteile entstehen." "Das erfordert ein anderes Geschäftsmodell mit drei strategischen Schwerpunkten", so LaSorda weiter. Erstens werden wir uns stärker auf den Kunden und unsere Marken konzentrieren, gleichzeitig weiterhin darauf hinarbeiten, bei den Produkten führend zu sein. Wir werden, zweitens, unsere internationale Präsenz verstärken und, drittens, durch Partnerschaften Kostenvorteile ausschöpfen sowie zusätzliche Wachstumspotenziale erschließen." LaSorda wies insbesondere auf die folgenden Initiativen hin: Fokus auf Kunden und Marken
Ausbau der globalen Präsenz
Partnerschaften
Dieses Dokument enthält vorausschauende
Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf unseren aktuellen
Einschätzungen beruhen. Wörter wie »antizipieren«,
»annehmen«, »glauben«, »einschätzen«,
»erwarten«, »beabsichtigen«,
»können/könnten«, »planen«,
»projizieren«, »sollten« und ähnliche Begriffe
kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Diese Aussagen sind einer
Reihe von Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Einige Beispiele hierfür
sind ein konjunktureller Abschwung oder ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum
insbesondere in Europa oder Nordamerika, Veränderungen der Wechselkurse
und Zinssätze, die Einführung von Produkten durch Wettbewerber
und ein möglicher Akzeptanzverlust unserer Produkte oder Dienstleistungen,
wettbewerbsbedingte Zwänge die unseren Spielraum bei der Reduzierung
von Verkaufsanreizen und die Durchsetzung von Preiserhöhungen
beschränken können, Preiserhöhungen bei Kraftstoff, Rohstoffen
und Edelmetallen, Produktions- oder Lieferunterbrechung bei der Produktion
oder der Auslieferung von Neufahrzeugen die auf Materialengpässen,
Belegschaftsstreiks oder Lieferanteninsolvenzen beruhen, ein Rückgang
der Wiederverkaufspreise von Gebrauchtfahrzeugen, die Fähigkeit der
Chrysler Group zu Kostenreduzierungen, besonders vor dem Hintergrund bestehender
Umstrukturierungsmaßnahmen bei einigen unserer Hauptwettbewerber in
der NAFTA-Region sowie die Fähigkeit auf Nachfrage-änderungen im
Markt zu kleineren und verbrauchsgünstigeren Fahrzeugen zu reagieren,
die effiziente Umsetzung von Kostenreduzierungs- und
Effizienzsteigerungsprogrammen insbesondere unseres neuen Managementmodells,
die Geschäftsaussichten der EADS, an der wir eine Beteiligung halten,
einschließlich der Auswirkungen zukünftiger Lieferverzögerungen
und Lieferungsreduzierungen bei Flugzeugen, die Änderungen von Gesetzen,
Bestimmungen und behördlichen Richtlinien, insbesondere soweit sie
Fahrzeugemission, Kraftstoffverbrauch und Sicherheit betreffen, sowie die
Beendigung laufender behördlicher Untersuchungen und der Ausgang
anhängiger oder drohender künftiger rechtlicher Verfahren und weitere
Risiken und Unwägbarkeiten von denen einige im aktuellen
Geschäftsbericht unter der Überschrift "Risikobericht" sowie unter
den Überschriften "Risk Factors" und "Legal Proceedings" im aktuellen
Geschäftsbericht nach Formular 20-F beschrieben sind, das bei der
US-Wertpapier-Börsenaufsichtsbehörde eingereicht wurde. Sollte
einer dieser Unsicherheits-faktoren oder Unwägbarkeiten eintreten oder
sich die den vorausschauenden Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig
erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den
in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen
abweichen. Wir haben weder die Absicht noch übernehmen wir eine
Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese
ausschließlich von den Umständen am Tag ihrer Veröffentlichung
ausgehen.
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